Willkommen auf der Website der Landern-Grundschule

Unsere Grundschule

 

Die 1972 erbaute Landern-Grundschule liegt im Gebiet „Landern“ (daher auch der Schulname). Sie ist eine von sechs Schulen in der Schulstadt Markgröningen.

Aktuell besuchen 231 Schüler unserer Grundschule. Unsere Grundschulförderklasse ist seit diesem Schuljahr an die Ludwig-Heyd-Schule umgezogen .

                    Markgröningen, den 18.12.2020

 

                        

 

Betrifft Zeitungsartikel in der LKZ vom 17.12.2020 auf Seite 16 der Strohgäuausgabe von Herrn Philipp Schneider:

„Radikalschnitt und neue Wege“

 

Liebe Kolleginnen, sehr geehrte Eltern,

auf Seite 16 der LKZ vom 17.12.2020 ist zu lesen:

„Aktuell ist noch nicht absehbar, ob die Landerngrundschule überhaupt saniert wird“, so der Kämmerer weiter. „Oder ob es nicht besser und wirtschaftlicher ist, die Schule neu zu bauen.“

Das zwischen einer Sanierung der Landern-Grundschule und einem Neubau abgewogen wird, war mir als Schulleiter der Landern-Grundschule schon bisher bekannt, was dann allerdings im Zeitungsartikel vom 17.12.2020 folgt, hinterlässt mich schockiert und fassungslos – ich kann es nicht anders ausdrücken…

„Darüber hinaus befindet sich nach Ansicht des Finanzexperten und des Bürgermeisters Rudolf Kürner noch eine weitere Alternative im Topf: die beiden Grundschulen in Markgröningen an dem Standort der Ludwig-Heyd-Schule, zusammenzufassen. Das wäre laut Kürner der „Radikalschnitt“. Die beiden Spitzenbeamten hoffen, dass ihnen eine in Arbeit befindliche Machbarkeitsstudie eine Antwort liefern werde. „Dieses Vorhaben wird ein weiteres Großprojekt, das einer Gegenfinanzierung auf der Einnahmenseite bedarf“, sagt Kämmerer Schmelzer.

Jetzt wird mir auch klar, warum Frau X. (Architektin beim Gebäudemanagement der Stadt Markgröningen) von mir meine Raumplanung für eine Ganztagesschule an der Landernschule wollte, die wir vor Jahren schon erstellt hatten. Damit sie diese offensichtlich in ihre Planungen einer Machbarkeitsstudie für eine Ganztagesschule an der Ludwig-Heyd-Schule bei gleichzeitiger Schließung der Landern-Grundschule einfließen lassen kann…

Dass Markgröningen, wie andere Gemeinden auch, darüber nachdenkt Schulen zusammen zu legen, kommt jetzt nicht so überraschend, wenn man Augen und Ohren offen hält und nur die Kostenseite im Blick hat und das Beste für unsere Zukunft, nämlich unsere Kinder außer Acht lässt.

Dass allerdings die Schulen, bzw. der Schulleiter zumindest einer betroffenen Schule, nämlich ich, davon in der Zeitung erfährt, sagt einiges über den Respekt gegenüber der Schulleitung aus und über die Wertschätzung, welche der ganzen Schulgemeinde, also auch Ihnen den betroffenen LehrerInnen und den Eltern entgegen gebracht wird.

Wenn man solche schwerwiegenden Überlegungen anstellt, gebietet es der Anstand – auch wenn es schwerfällt und sicher nicht einfach ist – dies offen und ehrlich mit den betroffenen Menschen zu besprechen.

„Seit zehn Jahren ist die Stadt Markgröningen dabei, ihre Schulen auf den neuesten Stand zu bringen und die Kinderbetreuung auszubauen. „Der Schwerpunkt unserer Bautätigkeit hat sich in die Bereiche Bildung und Betreuung verlagert“, sagte Kämmerer Klaus Schmelzer am Dienstagabend im Gemeinderat…

Gut, dass Sie das erkannt haben, möchte man ihm und allen Beteiligten in der Gemeinderatssitzung zurufen.

Gut, dass sie das erkannt haben nach dem Pisa-Schock, dass wir als reiches Industrieland ohne eigene Rohstoffe auf unsere Bildung bauen müssen.

Gut, dass sie erkannt haben, dass gerade erfolgreiche Länder (wie das schon zu oft zitierte Finnland) gerade in die frühkindliche Bildung viel investiert haben.

Doch weit gefehlt!

Die Stadt Markgröningen möchte ihre Kindertageseinrichtungen an private Betreiber vergeben und eine Grundschule schließen. „Zusammenfassen“ klingt natürlich viel besser, bedeutet aber das gleiche. Sie möchte also bei Ihrer Investition in die Zukunft sparen. Was spart sich Markgröningen, wenn eine Schule geschlossen wird?

Vielleicht können kurzfristig „Finanzierungslücken“ geschlossen werden.

Wie soll das aber gehen mit einer Grundschule, wenn in derselben Haushaltsrede die Schaffung von 300 neuen Wohnungen bis 2021 genannt wird?

Keine der umliegenden Gemeinden ähnlicher Größe leistet sich nur eine Grundschule, bzw. einen Standort für die Grundschule. Zum Beispiel Möglingen mit 4000 Einwohnern weniger, denkt nicht darüber nach und hat gerade erst eine Schule für immerhin an die 20 Millionen generalsaniert.

Wird hier nicht auf dem Rücken gerade jüngerer Kinder gespart, die bei einer Schule sehr weite Schulwege oder gar einen Bustransport in Kauf nehmen müssten?

Es steht mir nicht zu, das letztendlich zu beurteilen.

Es steht aber auch nicht der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister zu, alleine über die Zukunft unserer Schule zu richten.

Wir – die LehrerInnen, BetreuerInnen in der BBE, alle schulischen Mitarbeiter, Eltern und nicht zuletzt unsere SchülerInnen füllen diese Schule jeden Tag mit Leben und Herzblut.

Wir, die gerade in diesen schwierigen Corona-Zeiten Tag für Tag das Beste für unsere Landern-Grundschule geben, haben es nicht verdient so behandelt zu werden.

Wir möchten gehört und miteinbezogen werden.

Wir leisten eine wichtige, ja unverzichtbare Arbeit für die Zukunft der Stadt Markgröningen und ihrer Menschen!

Nehmen Sie uns nicht unseren Glauben, unsere Hoffnung und unsere Motivation für unsere Landern-Grundschule Markgröningen.

Wir – LehrerInnen, BetreuerInnen und alle Mitarbeiter vor Ort – arbeiten seit Jahren an einer schadstoffbelasteten Schule und haben das bisher ohne großes Aufbegehren hingenommen.

Beziehen Sie uns einfach in Ihre Planungen mit ein, auch wenn sich die Planungen dann wieder verzögern.

Wir kosten Sie, Herr Kürner und Herr Schmelzer, allerdings im Unterschied zu anderen „Planungsverzögerungen“ keinen Cent, denn wir LehrerInnen werden vom Land bezahlt.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

                                Markgröningen, den 14.01.2021

 

Liebe Eltern der Landern-Grundschule,

seit heute Morgen steht fest, dass in den nächsten beiden Wochen weiter kein Präsenzunterricht stattfinden wird.

Vor wenigen Minuten habe ich vom Ministerium erfahren, dass für die kommenden beiden Wochen die gleichen Regelungen gelten, wie schon in der letzten Woche.

Wir werden also auch in den nächsten beiden Wochen eine Notbetreuung anbieten.

Alle anderen Kinder werden weiter Aufgaben für zu Hause erhalten.

Für die Notbetreuung können Sie, liebe Eltern, Ihre Kinder formlos anmelden.

Meine Bitte an die Eltern wäre, dass Sie uns kurz und formlos per Mail mitteilen, wenn Sie davon Gebrauch machen müssen und Ihr Kind zur Notbetreuung schicken möchten.

poststelle@landern-gs.schule.bwl.de

Alternativ können Sie uns auch mündlich über das Telefon (07145-922901) zunächst Bescheid geben. Sprechen Sie, wenn möglich eine kurze Mitteilung auf unseren Anrufbeantworter. In diesem Fall reichen Sie uns bitte eine schriftliche Nachricht nach.

Sie müssen keine Bescheinigung von Ihrem Arbeitgeber vorlegen.

Wir werden in den kommenden beiden Wochen eine Notbetreuung von 8.30-12.10 Uhr anbieten und die Bildungs- und Betreuungseinrichtung macht ein Angebot darum herum.

Falls Sie zusätzlich zum schulischen Angebot von 8.30 Uhr bis 12.10 Uhr eine Betreuungsleistung benötigen, wenden Sie sich bitte an die Bildungs- und Betreuungseinrichtungoder die Stadt.

BBE.Landernschule@markgroeningen.de (BBE)       schulkindbetreuung@markgroeningen.de (Stadt)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserem Angebot nach wie vor um eine Notbetreuung handelt. Bitte machen Sie zum Wohle der Gesundheit aller nur Gebrauch davon, wenn Sie es wirklich benötigen.

Viele Grüße und bleiben Sie gesund

 

 

 

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